Gesutra Monowheel “Grip” im Test

Der Begriff Monowheel ist für viele noch ein Fremdwort. Sie können mit dem Begriff schlicht und einfach nichts anfangen. Das kann man durchaus nachvollziehen, schließlich handelt es sich um ein eher exotisches Fahrzeug. Nicht ohne Grund, schrecken viele Menschen davor zurück, auf ein Monowheel zu steigen und mit diesem durch die Gegend zu fahren.  Man fühlt sich einfach nicht sicher auf dem selbststabilisierenden Einrad. Stattdessen greift man lieber zum Segway. Auch wenn diese Angst nicht wirklich berechtigt ist, so gibt es dennoch eine gute Alternative. Das Gesutra Monowheel “Grip” vereint Monowheel und Segway. Dieses folgt nämlich dem Prinzip eines Monowheels, verfügt allerdings über einen praktischen Lenker. Zusätzlich hierzu, gibt es noch einige Sicherheitsvorkehrungen. Wer also nach einem besonders sicheren Monowheel Ausschau hält, sollte sich unbedingt das Gesutra Monowheel Grip ansehen.

Vorteile:

  • Akkuladezeit beträgt maximal 3 Stunden
  • Hohe Belastbarkeit von bis zu 110 Kilogramm
  • Benutzerfreundlich und überaus leicht zu transportieren
  • Mehr Sicherheit durch Stützräder, Umhängegurt und Lenker

Nachteile:

  • Etwas geringe Maximalgeschwindigkeit von 16 km/h
  • Vergleichsweise geringe Reichweite von etwa 20 Kilometern

Ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit

Die Konstruktion dieses Monowheels ist zweifelsohne einzigartig und ausgesprochen benutzerfreundlich. Das Fahrten mit dem Grip von Gesutra ist wesentlich einfacher, als es bei anderen handelsüblichen Modellen der Fall ist. Denn das Monowheel verfügt nicht nur über einen Lenker, wie es bei Segways der Fall ist, sondern auch über Stützräder und einen Umhängegurt. Das wirkt sich natürlich auch maßgeblich auf die Sicherheit aus. Man muss also keineswegs Sorge haben, dass man die Balance verliert und Opfer eines kleineren oder größeren Unfalls wird. Prinzipiell sollte das Balanceproblem bei Monowheels ohnehin nicht gegeben sein, allerdings brauchen diese eine gewisse Eingewöhnungszeit und können den ein oder anderen Anfänger doch vor eine Herausforderung stellen. Bei diesem Modell, ist das allerdings keineswegs der Fall.

Das Fahren erweist sich als kinderleicht, wodurch dieses Monowheel natürlich auch für die Kleineren von uns attraktiv ist. Aber auch für Erwachsene, ist es wunderbar geeignet. Nicht zuletzt deswegen, da eine Belastbarkeit von bis zu 110 Kilogramm möglich ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Monowheels, ist es damit auch für gewichtigere Personen geeignet. Die Verteilung des Gewichts erfolgt übrigens so, dass das Fahrgefühl keineswegs behindert wird. Man hat also ausreichend Freude, wenn man mit dem Monowheel die Straßen unsicher macht.

Eingeschränkte Reichweite und Maximalgeschwindigkeit

Wenngleich das Monowheel einige Vorteile mit sich bringt, welche bei anderen Modellen nicht gegeben sind, so muss man deshalb auch mit einigen Einschränkungen rechnen. Die Konstruktion wirkt sich nämlich beispielsweise auf die zu erreichende Maximalgeschwindigkeit aus. Während im Durchschnitt etwa 20 km/h als Maximalgeschwindigkeit die Regel sind, so sind es bei diesem Monowheel gerade einmal 16 km/h. Das ist natürlich ein gutes Stück weniger, als man es grundsätzlich erwartet. Auch die Reichweite fällt nicht allzu hoch aus. Diese beträgt nämlich gerade einmal um die 20 Kilometer. Reichweiten von bis zu 30 Kilometer sind meist keine Seltenheit, weswegen auch dieser Aspekt nicht allzu zufriedenstellend ist. Wenn der Lithium-Akku übrigens leer gehen sollte, benötigt dieser maximal 3 Stunden bis er vollkommen wiederaufgeladen ist. Aber es ist auch gut möglich, dass das Laden innerhalb von 1-2 Stunden erfolgt. Das ist definitiv mehr als akzeptabel. Der Gesutra Grip ist übrigens mit einem 500 Watt starken Motor ausgestattet. Wenn man das Monowheel transportieren möchte, so lassen sich die Fußrasten bequem einklappen. Das ist natürlich überaus erfreulich.

Fazit

Wer besonders auf Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit Wert legt, der kann guten Gewissens zum Gesutra Monowheel Grip greifen. Den hinsichtlich dieser beiden Aspekte, ist das Modell wirklich einwandfrei. Als Nutzer bekommt man neben einem Lenker, sogar Stützräder und einen Umhängegurt geboten. Gerade wer Bedenken wegen einer Unfallgefahr hat, dürfte hiermit gut abgesichert sein. Denn wesentlich sicherer, lässt sich ein Monowheel wohl kaum gestalten. Zudem ist auch der Transport das reinste Kinderspiel. Schließlich lassen sich die Fußrasten bequem einklappen, sodass das gute Stück bequem von Hand oder im Auto transportiert werden kann. Auch in puncto Belastbarkeit braucht man sich nicht zu beschweren, 110 Kilogramm sind mehr als in Ordnung und selbst für übergewichtige Menschen geeignet. Leider sind dennoch nicht alle Aspekte dieses Monowheels ideal. Die Maximalgeschwindigkeit und die potentielle Reichweite, können einen nicht so ganz überzeugen. Hier schwächelt das Gesutra Grip ein wenig. Die meisten anderen Monowheels, können da wesentlich besser abschneiden. Insgesamt stellt dieses Monowheel aber durchaus eine Kaufoption dar. Schließlich bietet es einige klare Vorteile und ist vergleichsweise günstig.

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